Arbeitsgemeinschaft des privaten Agrargewerbes Niedersachsen

 
 
   
   
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 agw trifft Agrarausschuss in Hannover
 

 
 

Hannover. 05.03.2010. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft des privaten Agrar-gewerbes in Niedersachsen (agw) sowie der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V., Bruno Fehse, haben sich mit dem Agrarausschuss des Niedersächsischen Landtages zu einem Meinungsaustausch getroffen. Der agw-Vorsitzende Konrad Weiterer eröffnete die Gesprächsrunde und gab einen kurzen Lagebericht zum Thema Getreide, Ölsaaten und Futtermittel. Dabei hob er die Bedeutung der mittelständischen Unternehmen als Partner der Landwirtschaft hervor.

Walter Ulrich, stellvertretender agw-Vorsitzender und Vertreter des Deutschen Kartoffel-handelsverbandes DKHV, berichtete über die aktuelle Situation auf dem Stärkekartoffel-markt. Zum Thema Gen-Kartoffeln bezog er eine klare Position: „In der Stärkeindustrie brauchen wir keine GVO-Kartoffeln. Andere Sorten bringen auch die gewünschten Stärkeerträge und –qualitäten. Es besteht die Gefahr, dass auf den Feldern, auf denen GVO-Sorten angebaut wurden, beim späteren Anbau von konventionellen Sorten trotzdem gentechnisch veränderte Pflanzen wachsen. Daher kann niemand die Garantie geben, dass solche Partien GVO-frei sind. Dies stellt für die Landwirte und die Stärkeindustrie ein großes Problem dar.“

Schließlich wurde aus aktuellem Anlass über die Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnungen diskutiert. Diese Verordnungen aus dem Bundesumweltministerium, inzwischen Gesetz geworden, bedeuten für Landwirtschaft und Landhandel einen enormen bürokratischen Aufwand und ein zusätzliches Zertifizierungssystem, das mit Kosten verbunden ist. Dennoch bemüht der Landhandel sich, dass das System funktionieren wird. Dazu gehört allerdings auch eine Verschiebung des Termins für die Umsetzung der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnungen bis zum 05.12.2010, besser noch bis zum 30.06.2011 für Erntegut aus dem Jahr 2010.

Die Mitglieder des Agrarausschusses begrüßten den begonnenen Meinungsaustausch mit der agw. Sie sagten zu, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf landes- und auf bundespolitischer Ebene für einen weiteren Bürokratieabbau einzusetzen und den konstruktiven Dialog mit der Arbeitsgemeinschaft des privaten Agrargewerbes in Niedersachsen (agw) fortzusetzen.

   
 
Text der Pressemitteilung im PDF-Format:
   
 
   
   
 

Fotoimpressionen vom Treffen der agw mit dem Agrarausschuss

   
 
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Bild 01


 

wahlweise mit größerer Bildanzeige:

 
 

 

Ansprechpartner der agw
 

 
  • Konrad Weiterer
    (Vorsitzender der agw) Landesgruppe Niedersachsen
    im Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Bonn
  • Walter Ulrich
    (Stellvertretender Vorsitzender der agw) Deutscher Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV), Berlin
  • Bruno Fehse
    Präsident des Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Bonn
  • Torsten Renken
    Deutscher Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV), Berlin
  • Peter Rautenschlein
    Präsident der Bundeslehranstalt Burg Warberg e.V.
  • Peter Link
    Bundeslehranstalt Burg Warberg e.V., Warberg
  • Thomas Mang
    Präsident des Sparkassenverband Niedersachsen
  • Günter Distelrath
    Geschäftsführer des Sparkassenverband Niedersachsen
  • Hans-Heinrich Haarnagel
    Pressereferent der agw

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