Arbeitsgemeinschaft des privaten Agrargewerbes Niedersachsen

 
 
   
   
  Home
     
  Aktuell
    • News
    Termine
     
  Presse/Publikationen
    Pressemitteilung
    Publikationen
     
  Über die agw
    Aufgaben
    Mitglieder
    Gremien
     
  Allgemeine Angaben
    Kontakt
    E-Mail
    Links
    Impressum

 

 

News

 
   
 

Landhandel rechnet vorerst mit ruhigem Getreidegeschäft

   
 

Der private Landhandel in Niedersachsen rechnet mit einem relativ ruhigen Getreidemarkt bis zum Frühjahr 2012 und hofft im Geschäft mit Speisekartoffeln auf eine Absatzbelebung zu Weihnachten. Zu diesem Ergebnis kommt der Vorstand der agw im Rahmen des jährlichen agw-Dämmerschoppens vor Pressevertretern. Wie der agw-Vorsitzende Konrad Weiterer feststellte, besteht in Deutschland diese Saison eine engere Marktversorgung mit Getreide, nicht aber in der Europäischen Union. Die Getreidepreise seien jetzt deutlich schwächer als zu Beginn der Kampagne, würden aber von der knappen Versorgungslage gestützt.

   
 

Brot- und Futterweizen seien preisgleich. Die Warenströme am Weltmarkt änderten sich: Die USA und Europa verlören Marktanteile beim Weizenexport an die Schwarzmeerländer. Der Gerstenexport schrumpfe wieder. In der EU bremsten die geringen Frachtkapazitäten aufgrund der niedrigen Wasserstände der Flüsse und die hohen Frachtkosten den Markt. Weltweit steige aber tendenziell die Nachfrage nach Getreide. Der aktuelle Weizenpreis habe ein auskömmliches Niveau, so Weiterer abschließend. Deshalb habe die Landwirtschaft über Vorverträge die gute Marktsituation seit der Ernte genutzt.

   
 

Der Speisekartoffelmarkt ist neben den qualitativen Problemen auch durch ein Mengenproblem geprägt. Eine regere Inlandvermarktung und eine zunehmende Belebung im Exportgeschäft wären deshalb wünschenswert, so agw-Vorstand Walter Ulrich. Im Vergleich zu anderen Jahren sei die bisher gehandelte Menge wesentlich kleiner. Auch die Stärkekartoffelerzeuger könnten sich dieses Jahr über gute Erträge freuen. Nur aufgrund dieser hohen Erträge sei der Stärkekartoffelanbau rentabel. Die geschlossenen Verträge seien zu 95% bis 100% erfüllt. Da 2012 die Subventionen wegfielen, werde mit einem Anbaurückgang gerechnet. Dieser dürfte aber nicht so stark ausfallen wie zunächst angenommen. Die Trockenproduktehersteller arbeiten laut Ulrich mit voller Auslastung ihrer Anlagen. Der Absatz sei hier in Europa und Übersee nach wie vor sehr gut.

   
   
  Hannover, 08. Dezember 2011
   
   
 

| Zurück zum Seitenanfang |